Einsatzmöglichkeiten von Hubrettungsfahrzeugen

Feuerwehr Frankfurt - Vorbeugender Brandschutz
Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt am Main Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt am Main

Unter dem Gesichtspunkt der Einsatzmöglichkeiten von Hubrettungsfahrzeugen nach § 19 HPPVO (Hessische Prüfberechtigten- und Prüfsachverständigenverordnung) und § 6 NBVO (Nachweisberechtigtenverordnung) soll betrachtet werden, ob bei den zu errichtenden baulichen Anlagen eine gesicherte Rettung von Menschenleben mit Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehr in Verbindung mit den örtlichen Gegebenheiten gewährleistet wird.

Hierunter wird betrachtet, ob das Aufstellen und die Inbetriebnahme von Hubrettungsfahrzeugen möglich sind. Die Feuerwehr gibt hierzu eine Stellungnahme für die entsprechenden Gebäude ab.

Die Stellungnahme umfasst folgende Punkte:

  • Ist das entsprechend dem Brandschutznachweis erforderliche Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr verfügbar?
  • Kann das Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr zum Einsatz gebracht werden?

Wir weisen eindringlich daraufhin, die Thematik der Anleiterbarkeit – insbesondere im öffentlichen Straßenraum – im Verlauf der Planung nicht zu unterschätzen oder bis zuletzt aufzuschieben. Eine frühzeitig abgestimmte Planung des 2. Rettungsweges ist zwingend erforderlich, um Bau und Inbetriebnahme des betroffenen Objektes nicht unnötig zu verzögern.

Idealerweise sollte zur Anfrage der Einsatzmöglichkeiten von Hubrettungsfahrzeugen das Formblatt genutzt werden, welches auf der Homepage der Branddirektion (Mediathek) zur Verfügung gestellt wird. Bis dieses seitens der Obersten Bauaufsichtsbehörde offiziell für Hessen eingeführt ist, kann die Anfrage auch in anderer Form gestellt werden.

Je nach Situation vor Ort sind der Anfrage folgende Unterlagen beizufügen:

  • Darstellung der anleiterbaren Stellen inkl. Höhenangaben
  • Darstellung der Freiflächen sowie aktuelle Darstellung des öffentlichen Straßenraums inkl. der nutzbaren Aufstellflächen (mit Bemaßung)
  • Darstellung der Freiflächen, insbesondere der Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr auf dem Grundstück mit Aussage über die Befahrbarkeit (Traglast)
  • Darstellung der Anbindung des Grundstücks an die öffentliche Verkehrsfläche (auch aktuelles Foto möglich)
  • Ansicht(en) der Gebäudeseite(n), auf denen der 2. Rettungsweg über Hubrettungsfahrzeuge der Feuerwehr erfolgen soll
  • Schnitt(e) mit Höhenangaben

Diese Unterlagen können ggf. durch aktuelle Bilder ergänzt werden.

Der Brandschutznachweis ist zur Stellungnahme nicht erforderlich!

Darüber hinaus ist den Unterlagen eine Kostenübernahmeerklärung des Auftraggebers beizulegen.

Regelbau small


Links und Downloads:

FAQ - Einsatzmöglichkeiten von Hubrettungsfahrzeugen

Weitere Hinweise und Merkblätter

Information zu § 5 (1) Satz 4 HBO- Zugänge und Zufahrten auf den Grundstücken

Konflikte beim Dachausbau -Kommentar-


 

 

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