|
Freitag, den 01.01.2010
|
Presseinformation der Feuerwehr Frankfurt am Main
Einsätze zum Jahreswechsel
Frankfurt.
Der Jahreswechsel war eine der ruhigsten Silvesternächte seit Jahren für Feuerwehr und Rettungsdienst in Frankfurt. Bis 3.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu rund 31 Feuern alarmiert. Dabei halbierte sich die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr.
Während vor Mitternacht wenige Einsätze zu verzeichnen waren, stieg das Einsatzaufkommen einige Minuten nach Mitternacht zwar an, doch blieb es weitgehend ruhig. Vor allem Mülltonnen, Altkleider- und Glascontainer gerieten durch verirrte Feuerwerkskörper in Brand. Auch fünf PKW wurden durch Flammen zum Teil erheblich beschädigt. Dabei lag der Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehr vor allem in der Innenstadt. Großbrände gab es in der ersten Nacht des Jahres glücklicherweise nicht. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr, waren auch fünf Freiwillige Feuerwehren aus verschiedenen Stadtteilen im Einsatz.
Wie in den vergangenen Jahren auch, waren die Besatzungen der Rettungswagen in Frankfurt besonders gefordert. Bis 3.00 Uhr wurden sie zu über 78 Einsätzen alarmiert. Darunter waren sieben Notfälle wegen Verletzungen durch Feuerwerksraketen und 25 Einsätze wegen übermäßigen Alkoholkonsums.
Auch zwei Unfälle beschäftigten die Feuerwehr. In der Theodor-Heuss-Allee fuhr gegen ein Uhr ein PKW aus bislang unbekannter Ursache gegen einen Laternenmast. Die fünf Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es gegen 2.13 Uhr an der U-Bahnstation Kruppstraße. Dort geriet eine 19-jährige Frau aus ungeklärten Gründen unter eine U-Bahn. Während die Feuerwehrkräfte mit hydraulischen Geräten den Zug anhoben, versorgte ein Notarzt die Frau. Sie kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der U-Bahnfahrer erlitt einen Schock.
Hans-Jürgen Kohnert
Pressestelle
Zurück zum Seitenbeginn
|