SOGRO 500

MANV-500-Übung am Flughafen Frankfurt /M.

SOGRO 500

SOGRO-MANV-500-Übung SOGRO-MANV-500-Übung Foto: Feuerwehr Frankfurt a. M.

Im Oktober 2010 hat die größte Rettungsübung der letzten Jahrzehnte im Rhein-Main-Gebiet unter der Bezeichnung SOGRO MANV 500 stattgefunden. Das Übungsszenario ging von einer Kollision zweier Flugzeuge mit über 500 Passagieren aus und fand auf der Landebahn Nordwest des Flughafens Frankfurt statt, die sich damals noch im Bau befand.

Der Fokus der Übung lag auf der Logistik des Transports der Schwerverletzten und der Unterbringung in den Krankenhäusern. Das Besondere an der Übung war der erstmalige Einsatz einer elektronischen Infrastruktur, der PDAs – Taschencomputer und Armbänder mit integrierten Funk-Etiketten in den Farben Rot, Gelb und Grün, die ermöglichen, erforderliche Patientendaten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Ziel der Übung war auch die praktische Umsetzung und Überprüfung des Konzeptes der Stadt Frankfurt am Main für einen präklinischen Massenanfall von Verletzten mit einer sehr hohen Anzahl von Verletzten (MANV 500) und die damit einhergehende Verzahnung der Krankenhauseinsatzpläne in den Frankfurter Krankenhäusern. Ferner wurden die Zusammenarbeit der eigenen und externen Katastrophenschutzeinheiten und der Einheiten, die bei überregionalen Massenanfällen von Verletzten auf Anforderung tätig werden (Ü-MANV-Einheiten) sowie die Schnittstellen zwischen der Fraport AG und der Stadt Frankfurt am Main gemäß der Vereinbarung über die Unterstützung bei Einsätzen auf dem Flughafengelände überprüft.

Bei der Übung waren ca. 450 Fahrzeuge und ca. 2100 Kräfte im Einsatz.
 

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