Dienstag, 18 Juni 2013 10:00

Ein toller Tag bei Frankfurts Feuerwehr

Bei bestem Wetter kamen am vergangenen 15. Juni zum Tag der offenen Tür auf Frankfurts größter Feuerwache rund 15.000 Besucherinnen und Besucher. Und dort gab es viel zu sehen und auch zu erleben.

Auf dem Gelände der Feuerwache konnten viele Fahrzeuge der Frankfurter Feuerwehr besichtigt werden. Auch die auf anderen Feuerwachen stationierten Sondereinheiten, wie beispielsweise die Taucher, die Höhenrettung, der Kranwagen und der Gerätewagen-Lüfter waren präsent. Verschiedene Hersteller von Einsatzfahrzeugen stellten moderne Technik auf dem Gelände aus. Auch zu modernen Schutzkleidungssystemen gab es einiges zu sehen.

Anschauliche Informationen rund um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden lieferte der Stand des Vorbeugenden Brandschutzes. Dort gab es eine Vielzahl an Rauchwarnmeldern zu sehen und es gab wichtige Hinweise zur Anbringung und Beschaffung dieses lebenswichtigen Gerätes.

Die Feuerwehr Frankfurt verfügt über ein eigenes Brandmeldenetz. Die Männer der Abteilung Nachrichtentechnik und Gefahrenmeldeanlagen zeigten alles vom historischen Feuermelder mit Uhrwerk bis hin zur hochmodernen elektronischen Übertragungseinrichtung.

Auf dem Übungsgelände des neuen Feuerwehr- und Rettungstrainingscenter gab es Vorführungen der Höhenrettungsgruppe am Übungskran und die Befreiung einer verletzten Person unter einer U-Bahn heraus. Auch die Rettungshundestaffel war stetiger Besuchermagnet. Echtes Feuer gab es am Simulator vor der Realbrandhalle und dort konnte auch das Löschen mit Feuerlöschern geübt werden. Zum Austoben stand die Hüpfburg der Jugendfeuerwehr auf dem Sportplatz zur Verfügung.

Im Schulungsgebäude standen die Lehrsäle mit vielen Informationen offen. Die Brandschutzerzieher zeigten den kleinen Besuchern wie man sich bei Bränden richtig verhält und das man sehr vorsichtig mit Feuer umgehen muss. In dem als Kino umfunktionierten Hörsaal liefen Zeichentrickfilme die sich mit dem Thema Brandschutz beschäftigen.

Ganz neu der Fahrsimulator in dem die Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Fahrausbildung Einsatzfahrten trainieren können. Zwei echte Fahrerhäuser sind dort aufgebaut und über eine große, fast rundum verlaufende Videowand lassen sich verschiedene Einsatzfahrten simulieren. Auch die große Übungshalle war geöffnet. In unregelmäßigen Abständen schlugen Flammen aus Fenster und Dach des Brandübungshauses.

In der Fahrzeughalle gab es alles was im Freien groß zu bestaunen war auch in klein. Die Modellbauer von RC-Euro-Firefighter zeigten, dass die Technik auch in Miniatur funktioniert. Maßstabsgetreue Nachbildungen von Einsatzfahrzeugen voll funktionsfähig.

Für das leibliche Wohl sorgten neben dem Kantinenbetreiber auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Seckbach und Enkheim.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher für das gezeigte Interesse an der Arbeit der Frankfurter Feuerwehr. Ebenso ein großer Dank allen Helferinnen und Helfern, die für das Gelingen dieses Tages vor und hinter den Kulissen mitgewirkt haben.

Fotos: Bader, Blecker, Chobotsky, Dickler, Mahler, Rauch, Schmidt

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