Sonntag, 05 Mai 2013 14:00

Erfolgreiche Entschärfung einer Fliegerbombe in Bockenheim

„Alles gut gegangen", hieß es am Sonntagmittag um 11:52 Uhr vom Kampfmittelräumdienst auf dem Baustellengelände in Bockenheim. Nach gut zwei Stunden war die Bombe entschärft und alle Personen konnten wieder zurück in ihre Wohnungen. Am vergangenen Donnerstag wurde bei Bauarbeiten im Bereich der Franklinstraße eine 10-Zentner-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Von der zuständigen Behörde und den Fachleuten des Kampfmittelräumdienstes wurde die Entschärfung der Bombe auf Sonntagvormittag festgesetzt.

Für die Sicherheit und den Fall der Fälle sorgten im Vorfeld der Entschärfung rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und verschiedenen Hilfsorganisationen. Weiterhin waren Polizei und andere Behörden an den Vorbereitungen zur Entschärfung der Fliegerbombe umfangreich beteiligt.

Nachdem am Donnerstagabend die Bombe auf der Baustelle vom Kampfmittelräumdienst begutachtet werden konnte war offensichtlich, dass ein Abtransport unmöglich war und eine Entschärfung vor Ort durchgeführt werden musste. Mit den zuständigen Behörden fand am Freitagmorgen eine Beurteilung statt. Sicherheitshalber wurde zwei Gefahrenbereich festgelegt. Während im Umkreis von rund 500 Metern um den Fundort alle Personen den Bereich verlassen mussten, konnten Personen im Umkreis zwischen 500 und 1000 Metern in ihren Wohnungen bleiben. Diese mussten Fenstern und Türen geschlossen halten.

Binnen kürzester Zeit wurde für die Räumung des betroffenen Bereiches im Hintergrund alles organisiert. Ein Bürgertelefon wurde von der Feuerwehr eingerichtet, welches etwa 600 Anrufe verzeichnen konnte. Dort konnten alle wichtigen Informationen erfragt werden. Weitere Hinweise gab es für die Betroffenen mittels Wurfzetteln und auf den Internetseiten von Feuerwehr und Polizei waren die Hinweise als Download verfügbar.

Von der Räumung war auch ein in direkter Nachbarschaft gelegenes Hotel betroffen. Wer nicht selbst den Sonntag mit einem Ausflug beging, konnte mit Sonderbussen der VGF aus der mittelbaren Gefahrenzone zum Forum der Messe sowie zum Krankenhaus Maingau gebracht werden. Dort wurden Betreuungsstellen eingerichtet. Knapp 130 Personen nutzten diese Einrichtungen. Nicht gehfähige Personen wurden mit Krankentransportwagen transportiert.

Nachdem die Entschärfung der Fliegerbombe abgeschlossen war, konnten gegen 12:00 Uhr alle Personen wieder zurück in ihre Wohnungen. Vorbildlich und ohne Probleme liefen die Vorbereitungen zur Entschärfung der Fliegerbombe. Alle beteiligten Behörden, Institutionen und Firmen arbeiteten Hand in Hand um eine sichere Entschärfung und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Hierfür waren von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie den Frankfurter Hilfsorganisationen rund 200 Einsatzkräfte tätig.

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