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Donnerstag, 12 August 2021 10:51

Unterstützung bei Waldbränden in Griechenland

13.08.2021

Europäische Union beendet Hilfeleistungseinsatz in Griechenland

Katastrophenschützer kehren in der kommenden Woche nach Hessen zurück.

Die Europäische Union hat den beteiligten Ländern mitgeteilt, dass der internationale Hilfeleistungseinsatz zur Bekämpfung der Waldbrände in Griechenland am Sonntag enden wird. Die hessischen Helferinnen und Helfer sind bis einschließlich Sonntag weiterhin vor Ort bei den Ablöscharbeiten von Glutnestern der mittlerweile größtenteils kontrollierten Brände rund um die Stadt Lalas eingesetzt. Am Montag werden die hessischen Helferinnen und Helfer mit dem Rückbau ihres gemeinsam mit den österreichischen Einsatzkräften organisierten Einsatzcamps beginnen und in der kommenden Woche die Rückreise antreten.

12.08.2021

Die mehr als 190 hessischen Katastrophenschützer sind mit ihren 34 Einsatzfahrzeugen in Griechenland angekommen.  Eine Fähre hatte die Helferinnen und Helfer über Nacht von Ancona (Italien) in die griechische Hafenstadt Patras übergesetzt. Für die Katastrophenschützer geht es nun in die rund 100 Kilometer entfernte Region Arkadien auf der Halbinsel Peloponnes, wo sie zur Bekämpfung der schweren Brände und zur Entlastung der griechischen Kollegen eingesetzt werden.
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Hessische Helfer in griechischer Hafenstadt Patras angekommen | Hessisches Ministerium des Innern und für Sport (hessen.de)

11.08.2021

Der hessische Verband mit Kräften und Fahrzeugen zur Waldbrandbekämpfung hat den Hafen von Ancona/Italien erreicht. Auf der Fahrtstrecke gab es Zwischenstopps zur Verpflegung bei der Berufsfeuerwehr Augsburg und Freiwillige Feuerwehr Bozen EO - Vigili del Fuoco Volontari Bolzano ODV / Landesfeuerwehrverband Südtirol. Danach führte die Fahrt der Kolonne bis Bologna zu einer Übernachtungspause beim Comando Provinciale di Bologna. Jetzt geht es auf die Fähre zur Überfahrt nach Griechenland. Damit eine erste Gelegenheit für die Einsatzkräfte, nach der langen Fahrtstrecke zu ruhen und Kräfte zu sammeln. Die Ankunft in Griechenland ist morgen Vormittag.

09.08.2021

26 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr aus Frankfurt haben sich heute auf den Weg nach Griechenland gemacht, um dort bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. Griechenland hat im Rahmen eines EU-Katastrophenschutzverfahrens ein Hilfeleistungsersuchen gestellt. Bund und Land haben daraufhin die Hilfsaktion angeordnet. Bereits seit Samstagnachmittag arbeitet ein Führungsstab im Brandschutz-, Katastrophenschutz und Rettungsdienstzentrum (BKRZ) der Feuerwehr Frankfurt an der Planung für den Auslandseinsatz für die hessischen Einsatzkräfte. Insgesamt haben sich heute von einem Sammelplatz in Hösbach bei Aschaffenburg, 170 Kräfte mit 35 Fahrzeugen aus Hessen auf den Weg nach Griechenland gemacht. Der Konvoi bewegt sich nun auf der Straße bis Italien und anschließend mit der Fähre bis Griechenland.
Der Direktor der Branddirektion Frankfurt am Main, Karl-Heinz Frank verabschiedete die Frankfurter Kräfte im BKRZ mit großem Dank für die Bereitschaft am Einsatz teilzunehmen und den Worten: „Kommt alle wieder gesund nach Hause“.
Dem schließen wir uns auch für die übrigen Kräfte aus Hessen und anderen Ländern an und wünschen gutes Gelingen und kommt gesund zurück.

Staatssekretär verabschiedet Katastrophenschützer nach Griechenland | Hessisches Ministerium des Innern und für Sport (hessen.de)

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Zur Bekämpfung der schweren Waldbrände in Griechenland entsendet Hessen 164 Einsatzkräfte des Hessischen Katastrophenschutzes nach Athen und in die griechische Region Attica. Nachdem Griechenland ein Hilfeleistungsersuchen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gestellt hat, hat heute das Hessische Innenministerium die sofortige Hilfsaktion angeordnet.

„Die Lage in Griechenland ist dramatisch. Angesichts weiterhin schwerer Waldbrände mussten tausende Menschen evakuiert und vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Griechenland hat die EU um Hilfe ersucht. Hessen kommt diesem Hilfegesuch nach und entsendet schnellstmöglich 164 Einsatzkräfte nach Griechenland. Wir demonstrieren damit gelebte europäische Solidarität und helfen unseren europäischen Partnern in akuter Not. Den Hessischen Katstrophenschützern danke ich für ihre Einsatzbereitschaft und wünsche allen viel Erfolg bei ihrer wichtigen Mission und eine gesunde Rückkehr“, so Hessens Innenminister Peter Beuth.

Spezialgerätschaften für Waldbrandbekämpfung und Selbstversorgung
Ein hessisches Vorauskommando unter Beteiligung des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbands, Dr. Ralf Ackermann, wird bereits am Montag, 9. August 2021, ins Einsatzgebiet fliegen und die erforderlichen Erkundungen und Vorbereitungen für den Einsatz des hessischen Hilfeleistungskontingents vornehmen. Die weiteren Helferinnen und Helfer werden Anfang der kommenden Woche nach Griechenland aufbrechen. Die Hessischen Katastrophenschützer unterstützen rund um Athen und in der Region Attica. Das Hilfeleistungskontingent wird aus Einheiten des Hessischen Katastrophenschutzes gebildet, die von den kommunalen Feuerwehren und Hilfsorganisationen gestellt werden. Die hessischen Einsatzkräfte kommen aus Frankfurt, Wiesbaden, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Offenbach, Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis und Odenwaldkreis. Dabei handelt es sich um einen autarken Verband aus Waldbrandbekämpfern inklusive Sanitätern, Logistikern sowie Führungs- und Betreuungskräften. Aktuell plant das Land Hessen mit einer Einsatzdauer der hessischen Kräfte von rund zwei Wochen. Das Land Hessen wird in Amtshilfe für den Bund tätig. Die Kosten des Einsatzes trägt der Bund; die Transportkosten werden von der Europäischen Union übernommen. Neben den 164 hessischen Einsatzkräften werden aus Deutschland auch 50 Katastrophenschützer aus Bonn sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks nach Griechenland entsendet.

Die hessischen Einsatzkräfte verfügen für diesen Einsatz unter anderem über zehn geländegängige Tanklöschfahrzeuge, die besonders für die Waldbrandbekämpfung geeignet sind. Darüber hinaus sorgen eigene Kräfte für Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung der Einsatzkräfte. Das Technische Hilfswerk (THW) stellt mit seiner „Fachgruppe Logistik/Materialerhaltung“ die technische Einsatzfähigkeit der mitgeführten Fahrzeuge sicher.

Hintergrund zum EU-Katastrophenschutzverfahren
Das EU-Katastrophenschutzverfahren dient der Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten und weiterer teilnehmender Staaten im Bereich des Katastrophenschutzes. Wenn ein Katastrophenfall die Kapazitäten eines Landes übersteigt, kann es die teilnehmenden Staaten über das Emergency Response Coordination Center der EU (ERCC) um Hilfeleistung bitten und das EU-Katastrophenschutzverfahren aktivieren. Die Mitgliedstaaten leisten dann im Rahmen ihrer Möglichkeiten Katastrophenhilfe. Das Land Hessen hat sich aktiv in die Gestaltung des Verfahrens zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger eingebracht und leistet nun einen wichtigen Beitrag, dieses mit Leben zu erfüllen.

Der Einsatz von Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes auch außerhalb Hessens ist praktizierte Solidarität mit den Betroffenen. Die Hilfeleistung erfolgt durch ein nach den Vorgaben des Innenministeriums zusammengesetztes, alarmiertes und einheitlich geführtes Hilfeleistungskontingent. Der Hessische Minister des Innern und für Sport entscheidet über Umfang und Dauer der Hilfeleistung und ordnet den Einsatz an. Der Hessische Katastrophenschutz ist für derartige Lagen sehr gut vorbereitet und verfügt über modernes Einsatzgerät. Bereits über 1.200 Helferinnen und Helfer aus Hessen waren seit Mitte Juli in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unterstützend tätig, um dort nach der Hochwasser-Katastrophe den Nachbarn in Not zu Helfen.

Weitere Informationsquellen

https://ec.europa.eu/echo/news/forest-fires-eu-continues-mobilise-assistance-greece-and-other-countries-region_en

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/europa 

 

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