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Das Brandübungshaus Das Brandübungshaus Feuerwehr Frankfurt a.M.

In die Übungshalle integriert befindet sich das Brandübungshaus. Hierbei handelt es sich um ein 7-geschossiges Objekt, dass in der Optik den Mehrfamilienhäusern in Frankfurter Wohnsiedlungen nachempfunden ist. Im gesamten Brandübungshaus sind Gasversorgungsleitungen verlegt, an denen mobile Brandstellen angeschlossen werden können. Gespeist werden die Brandstellen durch einen im Außenbereich montierten unterirdischen Flüssiggastank. Im Keller des Gebäudes befindet sich eine fest montierte Brandstelle, mit deren Hilfe realistische Rauchdurchzündungen dargestellt werden können. Gesteuert werden die Brandstellen mittels Fernbedienung durch Ausbilder, die mit den eingesetzten Kräften in die Einsatzstelle vorgehen. Weiterhin können einzelne Übungsräume, Geschosse oder das ganze Gebäude mit ausreichend dimensionierten Nebelmaschinen verraucht werden. Über eine Not-Entrauchung kann das Gebäude innerhalb kürzester Zeit rauchfrei gemacht und von Wärme befreit werden. Die Entsorgung des eingesetzten Löschwassers erfolgt über ein im Doppelboden integriertes Entwässerungssystem. Als weitere Besonderheit können einzelne Wohnungen oder ganze Geschosse durch flexible Wand- und Türsysteme innerhalb kurzer Zeit umgebaut werden, um so den Übenden immer wieder neue Aufgaben stellen zu können. Von einem 1-Zimmer Appartement bis zur 3-Zimmer Maisonettwohnung können verschiedene Varianten dargestellt werden. Im Erdgeschoss des Hauses ist eine Kfz-Werkstatt mit Grube untergebracht. In das Haus wurde ebenfalls noch ein Fahrstuhlschacht, allerdings ohne Fahrkabine, eingebaut. Der Fahrstuhlschacht kann in jedem Geschoss über eingelegte Gitterböden betreten und für verschiedenste Rettungsszenarien genutzt werden. Für realistische Übungslagen in größeren Wohngebäuden sind eine außenliegende Löschwassereinspeisung mit Steigleitung sowie Wandhydrandten vorhanden.

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